Age of Conan

  • Autor: fabio
  • Abgelegt in: Computer
  • Datum: 28. Mai 2008

Age of Conan ist ein junges Onlinerollenspiel von dem Entwickler Funcom, bei dem sich schon rund 400,000 Spieler registiert haben. In einer mehrstündigen Server-Auszeit wurde ein neuer großer Patch für das Spiel hochgeladen. Vom Morgen bis zum Mittag des 27. Mai 2008 waren die europäischen Server von Age of Conan offline, in dieser Zeit wurde das neue Update eingerichtet, das aus aus vier Teilen besteht und eine ganze Reihe von Fehlern behebt: z.B. verlieren Onlinehelden nicht mehr den Hauptquest aus dem Journal, wenn es überfüllt ist. An der Benutzeroberfläche hat sich auch einiges getan, zum Beispiel dass die Farben des Chatsystems nun dem angepasst sind, was Spieler aus anderen Titeln gewohnt sind.

Age of Conan - Zwei Spielmodi

In dem Onlinerollenspiel Age of Conan kann auf zwei unterschiedliche Arten geabenteuert werden. Wer alleine spielen möchte, kann in einer Taverne zum Solospiel wechseln und in immerwährender Nacht auf eigene Faust der Haupthandlung folgen, die immer anspruchsvoller wird. Je nach Volkszugehörigkeit sieht diese etwas anders aus, dreht sich aber immer um einen großen, anfangs noch unbekannten Feind, der allmählich seine bösen Finger nach der Macht ausstreckt. Natürlich kann man sich auch für den Tag entscheiden, der Spiel tritt dann bei Sonnenschein und im Multiplayer-Modus an. Ein Wechsel zwischen Tag- und Nachtspiel, ist in der Taverne jedezeit möglich. Einige Aufgaben sind zum Beispiel am Tag besser in Gruppen zu bewältigen, zudem gibt es jede Menge zusätzliche Aufgaben: sowie kleine Erledigungen, Botengänge und Söldner-Quests. Um nichts zu verpassen, sollte man also hin und wieder zwischen der nächtlichen Story und den vielen anderen Aufgaben des Tages wechseln.

Age of Conan - Fazit

Dennoch bleiben einige zwiespältige Eindrücke offen: positiv ist zum Beispiel die sehr dichte Atmosphäre und die abwechslungsreichen Klassen. Es macht einen großen spielerischen Unterschied, ob man als Haudrauf-Barbar antritt oder als Dämonologe, der Gegner oft aus der Distanz ausschalten kann. Negativ ist, dass man gerade in Sachen Haupthandlung ständig zwischen denselben Orten hin und her geschickt wird und viel Zeit mit virtuellem Reisen verbringt. Dies ist aber ein Problem das auch die meisten andere Onlinerollenspiele haben. Die Geschichte kommt bei Conan-Fans gut an, Einsteiger verlieren angesichts der vielen Verweise auf Könige, Herrscher, Rebellen und Götter abe meist schnell den Faden. Die Grafik wechselt zwischen klasse aussehenden Wald- und Hügellandschaften und eher langweilig aussehenden Vulkangebieten.

Quellen: www.golem.de & www.funcom.com

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